Nein zur Abschaffung des legalen Schwangerschaftsabbruchs

Die Volksinitiative „Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache” soll die Krankenversicherungen entlasten, durch die Streichung der Kosten des Schwangerschaftsabbruchs aus der obligatorischen Grundversicherung. Ein scheinheiliges Argument. Denn den Initianten, aus christlich-konservativen Kreisen, geht es um nichts weniger als um die Abschaffung des legalen Schwangerschaftsabbruchs.

Abtreibungen sollen nicht auf die leichte Schulter genommen werden und Prävention ist wichtig, zum Beispiel mit gutem Aufklärungsunterricht in den Schulen.

Den Entscheid einer Abtreibung fällt jedoch keine Frau leichtfertig. In gewissen Situationen bleibt allerdings kein anderer Ausweg. Wenn die obligatorische Krankenkasse die Abtreibung nicht mehr finanziert, wird das Prinzip der Solidarität gerade in solchen Notsituationen untergraben.

NEIN zu diesem neuen Angriff auf den freien Zugang zum legalen Schwangerschaftsabbruch.

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